So, wie versprochen gibt es heute verschiedene Versionen, nein, Varianten meines Problembuchstabens, das kleine ’s‘. Wie Ihr seht ist die Grundstruktur sowohl im Druckschrift wie auch im Schreibschrift ’s‘ immer gut zu erkennen. Varianten entstehen meist durch eine Verlängerung oder Verkürzung von Bögen, einem zusätzlichen Bogen innerhalb einer Linie oder durch verdicken beziehungsweise verdünnen von Linien. Letzteres kann besonders gut über eine breite Feder oder einen Pinsel erreicht werden. Man sieht ebenfalls ganz gut, dass die Druckschriftvarianten vorwiegend von breiteren Federn oder Pinseln geschrieben werden, während bei der Schreibschrift eher
die Spitzfeder genutzt wird. Wenn ich mir jetzt überlege, dass die meisten Füller mit der M-Mine ausgestattet sind, meiner sogar mit EF, also extra feiner Mine, dann habe ich bei den barockeren Versionen mit extrem breiten und dünnen Linien wirklich Schwierigkeiten. Da muss ich wohl noch ein paar Übungsrunden einlegen und mir überlegen, ob ich das Schreibschrift ’s‘, welches durch die Schwünge wunderschön ist, nicht vielleicht doch besser in meine Schrift integrieren kann. Ich werde mal etwas experimentieren.
