Tägliche Letteringchallenges – Kreativburst oder Stressfalle?

Die täglichen Letteringchallenges gibt es nun schon lange. Jeden Monat kommen weitere raus. Die fleißigen Kalligraphen, Letterer und Illustratoren kommen kaum hinterher Wie viele sind es wohl pro Monat? Ich denke 10, vielleicht mehr. Und zu jedem Tag gibt es ein Wort, oder einen Spruch zu dem etwas geschrieben, gelettert oder illustriert werden soll. Alle Challenges sind meiner Meinung gar nicht zu schaffen, und mittlerweile kommen auch immer mal wieder Stimmen auf, die berichten sie hören auf damit. Das hat mich nachdenklich gemacht. Gibt es ein Problem bei den Challenges?

Die Challenges sind häufig themenbasiert: Tiere, Musik, Motivation etc. Für jeden Tag ein neues Wort oder ein neuer Satz. Als Teilnehmer ist man aufgefordert jeden Tag etwas zu kreieren und zu posten. Die entsprechenden Hashtags dazu und alles Mitmacher liken und kommentieren. Es gibt eine Fülle von Ideen, wie man in der unterschiedlichen Ausführung sehen kann. Einige gefallen besser, andere weniger, aber man nimmt jedes Mal wieder etwas Neues mit.  Und schon hat man für andere Tage wieder neue Ideen.  Die Kreativität boomt. Eine neue Herausforderung jeden Tag, somit bleibt man in konstanter Übung.

Durch die konstante Forderung der täglichen Challenge jeden Tag etwas zu posten, kann […] (mehr …)

Wie das Schreiben das Denken verändert – ein Beitrag von ZeitOnline

Katrin Zeug von Zeit Online hat neulich einen sehr spannenden Artikel zum Thema Schreiben und wie es das Denken verändert verfasst. Ein wirklich interessanter Artikel, den Du mal lesen solltest. Und weitergeben solltest, an alle Menschen, die darüber nachdenken das Erlernen der Handschrift aus dem Lehrplan zu streichen.

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2017/06/schrift-schreiben-denken-sprache 

Schau auf jeden Fall mal rein. Was denkst Du darüber?

[Quelle Titelbild: Photo by Ali Yahya on Unsplash]

Erfolg ist 10% Talent

… und 90% harte Arbeit. Den Spruch hat denke ich jeder schon mal gehört. Ich habe selbst schon intensiv darüber nachgedacht und auch darüber geschrieben. Hier findest Du den ausführlichen Beitrag.

Aber ich finde nach wie vor, dass man sich diesen Spruch nach wie vor immer wieder in Erinnerung rufen sollte. Talent alleine ist nicht genug. Man muss immer und immer wieder an sich arbeiten, sonst überholen die Fleißigen Dich schnell. Vergiss es nicht, nur weil jemand Talent hat, ist er nicht zwangsläufig immer besser. Nur wer hart arbeitet schafft es auch.

Außerdem haben wir alle Talente. Wir können nicht jedes pflegen, also müssen wir uns entscheiden. Ich gebe offen zu, ich kann nicht singen. Aber wenn ich wollte, dann könnte ich mit entsprechendem Training und harter Arbeit sicherlich eine  annehmbare Leistung hinbekommen. Damit meine ich, ich wäre in der Lage zu singen, ohne dass die Menschen fluchtartig den Raum verlassen… Ernsthaft. Aber ich denke zu mehr würde s nicht reichen, dazu habe ich einfach keine Veranlagung.

Es gibt Grenzen, die wir nicht überwinden können. Ich denke, dass es nicht schlimm ist. Aber es gibt Bereiche, da will man bis an diese Grenze gehen, denn sie wird sich verschieben. Und wenn Du das geschafft hast, dann kannst Du stolz auf Dich sein. Du hast Dir etwas erarbeitet, Du hast gelernt und Du bist daran gewachsen. Würdest Du Dich auf Deinem Talent ausruhen, dann wäre es ja für nichts, oder?

Also, Talent allein ist nicht genug, Du musst auch daran arbeiten wollen, um Deine Grenzen auszubauen! Denke heute einmal darüber nach, wo bist Du bis an Deine Grenzen gegangen? Und wie fühlst Du Dich, wenn Du daran denkst?

 

Kopieren beim Kalligraphieren – Erlaubt oder No-Go?

Wenn bei Instagram unterwegs ist, findet man viele Kunstwerke und bei nicht wenigen kommt der Gedanke: Das möchte ich auch machen, gefällt mir gut. Die nächste Aktion ist klar, man setzt sich hin, macht es nach und postet es bei Instagram.  Und dann passiert es, dass die Viewer sich denken, hmh, das habe ich doch schon mal gesehen. Das Problem dabei ist unter anderem, dass man meistens das Werk, das man zuerst sieht als das Urbild ansieht. Aber vielleicht stimmt das gar nicht?!

Darf man jetzt nichts mehr nachahmen? Oder gar posten? Vielleicht hemmt es Dich sogar bei Deinen eigenen Werken, denn es könnte ja jemand anders schon mal was in dieser Form gemacht haben? So viele Fragen.

Zugegeben, ich habe dieses Gefühl noch nicht gehabt oder vermittelt bekommen. Aber ich habe durchaus mitbekommen, dass Ideen von Künstlern, die ein entsprechendes Gewerbe zum Verkauf ihrer Werke haben, von anderen nachgemacht worden sind. Das Problem hierbei war, dass diese Person die Ideen als ihre eigenen ausgegeben hat. Das geht natürlich nicht. Wir wissen alle um das Thema Bildrechte. Doch die Frage bleibt: wie geht man damit um?

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FAQs zu Pearl Ex Powder Pigmente

Ich habe mal ein paar typische Fragen zu den Farbpigmenten Pearl Ex von Jacquard herausgesucht.

Wie ist das Mischungsverhältnis?

4 Teile Farbpigment, 4 Teile Wasser, 1 Teil Gummi Arabicum

Wofür braucht man Gummi Arabicum?

Als Bindemittel für die Farbpigmente mit dem Wasser und mit dem Papier. Sonst trocknen die Farben nicht auf dem Papier. Darüber hinaus kann es den Fluss der Farbflüssigkeit verbessern.

Wie merke ich, ob ich genug Gummi Arabicum verwendet habe?

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Pearl Ex Powder Pigments Zubereiten

Die Pearl Ex Powder Pigmente gibt es in der Kalligraphiewelt häufig zu sehen. Allerdings sehen wir sie in den Videos auf Instagram meistens als Flüssigkeit, nicht als Farbpigmente. Ja, sehr feines Pulver, oft hat es eine wirklich leuchtende Farbe und glitzert. Für die Kalligraphie in dieser Form allerdings unbrauchbar. Zuerst muss man diese Farbpigmente verflüssigen. Wie das genau geht, möchte ich Dir heute zeigen.

Zuerst benötigst Du folgendes: (mehr …)