Bye, bye summer

Und da geht er wieder dahin… der Sommer ist fast vorbei. Macht Dich das traurig? Mich tatsächlich nicht. Am Anfang ist es immer toll, wenn er da ist, aber wenn der Herbst kommt, freue ich mich erstmal darauf. Bis ich mich auf den Winter freue und dann wieder auf den Frühling…. Ja, ich bin ein wenig verrrückt.

Könntest Du ohne die 4 Jahreszeiten leben? Also leben ja, aber vermissen würde ich sie….

Kalligraphie Magazin

Yaaaay, endlich kann ich Dir ein wunderbares Magazin empfehlen, in der es rund um die Themen Kalligraphie, Handlettering und Lettering geht. Kalligrafie aktuell. In diesem Heft schreiben verschiedene Künstler Beiträge, die mega interessant sind. Unter anderem schreibt die großartige Elke Wunsch, deren Schreibtisch Du ja schon kennst  für dieses Heft.:)

Johann Mayerhofer bringt die Zeitschrift raus. Sie umfasst 60 Seiten voller Artikel und Werke. Es ist eine große Inspiration und man bekommt noch mehr Input von anderen Künstlern. Zum Beispiel wird aus dem Alltag der Kalligraphen berichtet, wie sie an ihre Werke herangehen, welche Werkzeuge sie benutzen und über ihre Gedanken.

Das Heft kommt nicht jeden Monat heraus, aber so wird die Einzigartigkeit weiter unterstützt und ich freue mich jetzt schon wahnsinnig auf die nächste Ausgabe. Die Kosten liegen bei 9,40€ pro Heft, im Abonnement gibt es das Heft etwas günstiger. Die Seiten sind dick und hochwertig, so dass Werke und Artikel auch gut rauskommen. Des Weiteren verknickt die Ausgabe nicht so schnell und kann lange in so schöner Form erhalten bleiben. Es gibt einen kleinen Grundkurs in Kalligraphie zu Einstimmungsübungen, einen Abriss von Kursen und Seminaren deutschlandweit und auch über Kalligraphieausstellungen.  Genau so werden die unternehmerische Seite der Kalligraphie durch Interviews gezeigt. Natürlich gibt es auch einen kreativen Teil sowie aktuelle Neuigkeiten aus der Kalligraphie.

Einen Eindruck per Bild kann ich Dir nicht leider nicht geben, da ich keine Bildrechte habe und sie nicht einfach öffentlich machen möchte. Aber Du kannst bei Facebook bei Elke Wunsch vorbeischauen. Als Autorin stellte sie am 28.7.2017 das Magazin mit ein paar Bildern vor und brachte mich damit dazu, direkt ein Abo zu bestellen 🙂 Danke dafür noch mal an dieser Stelle Elke :*…

Wenn Du ebenfalls Teil dieser Welt werden willst, oder noch mehr Künstler und ihre Denkweisen kennen lernen willst, dann schau doch mal bei Kalligrafie aktuell vorbei und lass ein Abo da.

Übe die Line of Universal Beauty

Letzte Woche ging es schon um die Theorie der Line of universal beauty. Ohne Theorie geht es nicht, aber allein reicht es nicht aus. Jetzt geht es an die Praxis. Bereit?

Prima. Als erstes habe ich ein festes weißes Blatt Papier genommen und mit einem schwarzen Stift Linien drauf gezogen. Einmal waagerecht und dann noch eine schräge Linie in einem Winkel von 55°. Diese Vorbereitung dauert zwar, aber ist wirklich effizient, vor allem, wenn Du auf weißem Papier arbeitest, wo die Linien durchscheinen. Andererseits müsste ich ja jedesmal diese Linien ziehen und am Ende wegradieren…

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Line of Universal Beauty

Die ‚Line of universal beauty‘ ist ein wichtiges Element in der Kalligraphie. So richtig erklärt wird sie nur auf wenigen Kanälen. Daher möchte ich diesen Pool vergrößern. Die Linie der universellen Schönheit wie sie auf deutsch heißt, ist schon von Leonardo da Vinci erkannt worden. Wen überrascht es? Nett zu wissen, aber es erklärt nicht, was diese Linie denn jetzt ist, und was sie ausmacht. Ganz im Allgemeinen bezeichnet diese Linie eine Wellenform, da sie dem Wasser nachempfunden ist. Eine Form, die an Bewegung und Eleganz erinnert, die Lebendigkeit ausstrahlt.

All das wollen wir ebenfalls in der Kalligraphie ausdrücken, entsprechend ist die Line of universal beauty für uns auch sehr wichtig. Jetzt wird es spannend,

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Mach Dir die Welt, wie sie Dir gefällt

Fang erstmal klein an: kreiere deinen eigenen Sonnenschein. Das macht gute Laune und ist wichtig. Wir können nicht andere dafür verantwortlich machen ob wir uns gut oder schlecht fühlen. Wir sollten unsere gute Laune nicht von einzelnen Personen abhängig machen. Menschen werden nicht immer bei Dir sein können. Es ist normal, dass einige Menschen Dich noch glücklicher machen, oder auch einfach nur Deine Laune aufhellen. Aber ganz wichtig: Du musst in der Lage sein Dich selber glücklich machen zu können. Ein bisschen ist das wie: Du musst Dich selbst lieben, damit andere Dich lieben können. Und es stimmt. Sei Du selbst, Du bist ein eigenständiger Mensch und Deine gute Laune, die kannst Du Dir immer selber aus Deinem Inneren rausholen.

Manchmal ist das schwer, das weiß ich auch, aber versuche es. Immer und immer wieder. Es ist Dein Leben, Deine Verantwortung. Keiner sonst.

Tintenhalter DIY

Besonders wenn ich mir Tinte selber anrühre, sprich mit Pigmenten arbeite, oder Gouache anrühre. Dann braucht man in der Regel ein kleines Tintenfass. Natürlich könnte ich die Fässer einfach auf den Schreibtisch stellen, aber so richtig zufrieden war ich damit noch nicht. Man schiebt sie immer hin und her, stößt dagegen, kippt sie um…. Du kennst die Problematik vielleicht. Aber im Internet gibt es bestimmt irgendwas, da war ich mir sicher. Also startete ich die erste Google Suche. Und was soll ich sagen? Ich habe erstmal nichts gefunden, was mir vorschwebte. Und dann wurde ich doch fündig, nicht perfekt, aber fündig. Wieso hab ich es dann nicht gekauft? Weil es auf den USA kommen sollte. Sprich hohe Versandkosten, lange Wartezeit etc.

Was macht eine kluge Frau also`? Richtig, sie bespricht das Problem mit ihrem Freund und zusammen gibt es die Lösung: machen wir selbst. Easy – tatsächlich.

Erstmal habe ich mir überlegt, welches Material ich möchte. Holz, am liebsten dunkel mit Struktur. Dann als nächstes wie groß sind die Tintenfässchen, die ich habe? Wie viele sollen nebeneinander, oder hintereinander? Ach immer so viele Entscheidungen.

Meine Tintenfässchen haben einen Durchmesser von 3,5 cm und eine Höhe von 3 cm. Ich habe mich dazu entschieden 5 davon in eine Reihe zu stellen. Im Baumarkt habe ich eine einfache Fußleiste besorgt und Holzfarbe. Dann ging es zu Hause schon ans Messen. Ich habe einen Abstand der Löcher von 1 cm gewählt und den Durchmesser vom Loch etwa bei 3,2 cm gehalten, damit die Fässchen leicht hinein und hinaus gehen und dennoch stabil drin stehen. Als nächstes habe ich die Leiste auf die entsprechende Länge gesägt und zwar 2 Stück. Anschließend geschliffen und dann kam die Lochkreissäge raus. Eine der zugesägten Leisten bekam dann 5 Löcher in dem entsprechenden Abstand von 1 cm. Du kannst Dir nicht vorstellen, wie froh ich war, dass das nicht schief gegangen ist….

Dann haben wir die beiden Leisten aufeinander geklebt, und ab ging es an die Feinarbeit: schmirgeln und schmirgeln.

   

Am Schluss kam noch meine Lieblingsarbeit: das Streichen. Ich habe ein wunderschönes Orange-braun gefunden und nach 2-maligen Streichen war die Sättigung für mich genau richtig. Und die Tintenfässchen passen perfekt hinein 🙂

Klar, das war mehr Arbeit als es zu kaufen und ob es wirklich billiger war, würde ich nicht unterschreiben. Aber jetzt habe ich genau das, was ich haben wollte. Zu kaufen gab es das nur aus Plastik und Holz hat doch eine viel bessere Atmosphäre. Davon abgesehen, hat die Arbeit Spaß gemacht. Ich habe mit neuem Werkzeug gearbeitet und die Entstehung meines eigenen Tintenfasshalters beobachtet.

Willst Du so einen auch machen? Ich kann es Dir nur empfehlen.