Webseiten für kostenfreie Fotos zum kommerziellen Gebrauch

Letzte Woche habe ich Dir die beiden beliebtesten Plattformen für Fotos vorgestellt. Heute gibt es wie versprochen eine Liste von XX weiteren:

1. Realistic Shots

Jede Woche werden 7 neue Fotos hinzugefügt.

2. Pixabay 

Über 1,3 Millionen Bilder und Videos. Fotos, Illustrationen und Vektoren sind hier zu finden, auch mit deutschen Tags. Oft ist bei den Bildern kein Bildnachweis nötig, aber ablehnen würden die Urheber diesen wahrscheinlich auch nicht.

3. Life of Pix

Die Bilder sind hier Gallerien wie ‚City‘, ‚Nature‘ oder ‚People‘ zugeordnet, so dass die Suche anders strukturiert werden kann. Manchmal hilft es, um direkt zum richtigen Bereich zu kommen.

4. Gratisography weiterlesen

Hintergrundbilder für ein Lettering finden

Fotografie ist eine Kunst für sich. Die beherrscht nicht jeder, und davon abgesehen, benötigt diese Kunst ebenso viel Zeit wie jede andere. Entsprechend kann und mag nicht jeder losziehen, um das perfekte Foto für sein Lettering zu kreieren und umzusetzen. Wenn Du keinen Fotografen kennst, der zufällig genau die Bilder macht, die Du haben möchtest, dann wird es schon schwierig. Wie komme ich denn nun an Bilder?

Das Internet ist die Quelle, natürlich. Aber aufgepasst, Du kannst nicht einfach zu Google gehen und ein Bild von dort nehmen. Das Stichwort Urheberrechte ist hier wichtig. Gerade die Bilder bei Google selbst sind oft urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne Berechtigung nicht für öffentliche Zwecke benutzt werden. Willst Du das Bild bei Instagram posten, ist es nicht drin. Du kannst Dich natürlich hinsetzen und versuchen die Berechtigung zu bekommen, aber das wird Zeit in Anspruch nehmen und es gibt keine Garantie, dass Du die Berechtigung bekommst. Aber zum Glück gibt es Plattformen, die das Problem direkt angehen: weiterlesen

Frohe Ostern

Es ist wieder soweit, die Ostertage stehen vor der Tür. Ich wünsche Dir und allen Deinen Lieben schöne erholsame Ostertage. Genieß die Tage und freu Dich über die hoffentlich herauskommende Sonne 🙂

Heute zeige ich Dir ein paar meiner Werke, die ich in der letzten Zeit so erstellt habe und die Du vielleicht auf Instagram schon gesehen hast?! Folge mir da gerne, ich heiße da maike.stiska.

Mein absoluter Favorit: Flourishing beim schreiben… Es ist so beruhigend diese Schwünge zu machen, Blumen und Verzierungen hinzuzufügen… Und am Schluss kommt noch ein wenig Farbe hinzu. Ach ich liebe das. Und das Glitzer der Finetec Farben tut noch ihr übriges dazu.

Generell übe ich das Flourishing momentan sehr. Ich mag die Leichtigkeit, die es ausstrahlt genau so wie die Eleganz. Und jedes Wort sieht direkt besonders aus.

Diesen Flourishing Stil habe ich auf Instagram bei Sue gesehen und es war für genau der richtige Stil. Ich habe sie mir zum Vorbild genommen, was das angeht. Also schau auf jeden Fall auch bei ihr mal vorbei.

 

Der Frühling kommt langsam, ich sehne ihn wirklich herbei. Ich möchte wieder mehr Sonne haben und Helligkeit und Wärme. Ja, ich weiß, das sagt momentan jeder. Ich mag auch den Winter, aber irgendwie braucht meine Seele etwas Frühling. Das Frühlingsgedicht von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) hat mir aus der Seele gesprochen. Um mal einen etwas längeren Text zu schreiben, habe ich eine Strophe davon gewählt. Es war mal etwas anderes.

Und dann noch mal etwas Digitales, um den Frühling mit herbei zu zaubern: Magnolien. Sie sehen ja immer toll aus, wenn auch nur für kurze Dauer…

 

Mache Deinen Schriftzug weiß

Den schwarzen digitalen Schriftzug hast Du schon geschafft. Wie bekommst Du jetzt einen weißen hin?

Der Trick ist, alle Schritte wie zuvor zu befolgen, bis du das Snapseed Bild in PicsArt zu Deinem Hintergrundbild hinzugefügt hast. Nun gehe im Menüband anstatt auf Mischen auf Effekte. Wische das untere Menüband nach links und tippe auf ‚Farben‘. Jetzt wische das darüber liegende Menüband mit den Beispielen nach links, und tippe auf ’negativ‘. Jetzt wird der Hintergrund des Snapseed bildes schwarz und die Schrift weiß. Das ist erstmal richtig so, keine Sorge. Tippe auf den Haken oben rechts. Nun gehe im unteren Menüband auf Mischen. Wähle nun ‚Bildschirm‘ anstelle von ‚Multiplizieren‘ und dann wird der Hintergrund wieder transparent. Alle anderen Schritte gehen wie gewohnt weiter.

     

Du merkst sicher schon, es ist ein Kompromiss. Es gibt schwarz und weiß. Die Kanten sind nicht geglättet und je nach dem wie Dein schwarzer Stift ist, sieht man auch Unebenheiten in der Schrift. Ich persönlich finde das gar nicht so schlimm. So ist es zumindest sehr viel näher daran, dass ich meinen eignen originalen Schriftzug auf das Foto lege. Unverändert, eben nicht perfekt. Kalligraphie ist Handschrift, da gibt es nun mal weniger perfekte Stellen. Aber genau das macht ja den Charme aus.

Das funktioniert natürlich mehr für den privaten Gebrauch. Als Geschäft, also für Logos oder gedruckte Menükarten, sollte man sich schon in das Vektorisieren mal vertiefen.

Sieh es hier im Video!

[Photo by xiaole Zheng on Unsplash]

Lettering schnell und einfach improvisiert Teil 1

Kennst Du diese wunderschönen Schriftzüge, die passend über Bildern liegen? Es kann so wunderbar aussehen. doch ich gebe zu, mir war der Aufwand mit dem Vektorisieren und allem drum und dran viel zu groß. Meine Leidenschaft ist schließlich das Schreiben per Hand, nicht das Digitalisieren. Also dafür mehr Zeit aufzuwenden, als für das Kalligraphieren selbst, kommt für mich in diesem Moment überhaupt nicht in Frage. Ich dachte erst, ich muss mich damit abfinden. Aber nein, es gibt einen Kompromiss.

Snapseed und PicsArt.

Du brauchst keinen Computer, sondern nur Dein Smartphone. Lade Dir die App Snapseed und die App PicsArt herunter, beide sind kostenfrei. Dann fertige Dein Handlettering an. Benutze dazu am beisten ein weißes Blatt Papier und einen schwarzen Stift.

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Lettering – warum ein Handlettering digitalisieren?

Lettering bedeutet ein digitalisiertes Handlettering. Vielleicht erinnerst Du Dich noch an diesen feinen Unterschied. Ein Lettering zu haben ist ein weiterer Schritt des Handletterings. Du brauchst dazu auch nicht zwingend ein Handlettering. Apps wie ProCreate auf dem Ipad – ich habe leider noch nichts adäquates für Android gefunden – ermöglichen Dir direkt ein Lettering auf dem IPad zu erstellen.

Der Vorteil von Letterings liegt denke ich auf der Hand: es ist die Perfektionierung der Linien. Hier sind die Linien sauber und rund. Kein Ausfransen mehr, keine kleinen Hubbel drin, weil die Hand gezittert hat. Jede Linie kann mit Hilfe von Vektorenbearbeitung perfektioniert werden. Logos beispielsweise nutzen diese Perfektion.  Du kannst Schwünge hinzufügen und entfernen… es gibt so viel Spielraum. Ein Schriftzug sieht perfekt gemalt aus.

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Von der Kopie zum eigenen Werk – Bewusstes Verändern

Letzte Woche warst Du hoffentlich erfolgreich experimentell. Wie hat es geklappt?

Wie versprochen hier ein paar Ansatzpunkt, wie Du ein Werk bewusst verändern kannst.

1. Strichlänge und -dicke variieren

Jeder Strich unserer Buchstaben kann verändert werden. Du kannst Striche verlängern oder verkürzen, sie können steil und gerade oder auch sanft und geschwungen sein. Die Strichbreite kann dicker oder dünner werden. Allein das wird ein und dasselbe Werk ganz anders aussehen lassen. Spielerisch, ernst, romantisch… es gibt so viele Möglichkeiten…

 

2. Platz verändern

Der Platz zwischen einzelnen Buchstaben kann vergrößert oder auch verringert werden. So sieht ein Werk vielleicht gedrungener, enger oder weitläufig, dominanter aus. Du kannst damit Freiheit ausdrücken, genau so wie Enge oder Traurigkeit.

3. Verzierungen

Verzierungen… ein großes Thema. Du kannst sie hinzufügen oder wegnehmen. Sie können über Farben geschehen, über Schnörkel, fiktive Formen oder Blumen oder was immer Dir einfällt. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Aber, setze sie mit Bedacht ein, damit Dein Werk ausgeglichen bleibt. Vermeide Überladung.

Von der Kopie zum eigenen Werk – Vorwort

Von der Kopie zum eigenen Werk – Ansehen

Von der Kopie zum eigenen Werk – Kopieren

Von der Kopie zum eigenen Werk – Verändern

Von der Kopie zum eigenen Werk – Verändern

So, Du hast Dir nun ein inspirierendes Werk angesehen und kopiert. Jetzt sollte es noch zu Deinem eigenen Werk werden. Bring Deine eigene Note rein. Dazu hilft es Dir erst einmal Abstand zu nehmen. Lass nach der Kopie etwas Zeit vergehen und dann setze Dich hin und kreiere es ohne Dir das Original oder die Kopie noch einmal anzusehen. Das ist wohl der inuitievste Weg um Dein eigenes Werk zu schaffen. Auch wenn es nicht so leicht ist, wie es klingt. Etwas im Kopf zu haben und auf das Papier zu bringen ist nicht einfach, wie Du sicher weißt. Und gerade wenn man weiß, wie schnell man an das Original kommt, kann man doch mal eben einen kurzen Blick darauf riskieren… man will ja nichts falsch machen. Außerdem könnte es ja sein, dass das neue Werk nicht mehr so schön aussieht, wie das andere?!

DON’T PANIC

Etwas Neues zu schaffen ist immer anders als das Original. Es ist nicht schlechter, es ist nur anders. Sei mutig und trau Dich. Eine Kopie und mag sie noch so schön sein, wird niemals Dein Innerstes ganz zufrieden stellen. Deine Hand wird beim zeichnen schon wissen, was sie tut, schalte den Kopf mal aus und lass Dich treiben. Es wird immer welche geben, die Deine Werke kritisieren, aber darauf kommen noch mal dreimal so viele, die Deine Werke toll finden. Und letzendlich kommt es nur auf Dein Gefühl an. Wenn Du zufrieden bist, dann war es alles wert.

Deswegen hier noch ein Tipp für Dich: vergleiche Dich nicht mehr mit dem Original, es ist eine Inspiration, eine Stütze für Dich, nichts gegen das Du antrittst.

Natürlich gibt es auch noch die bewusste Veränderung, aber dazu gibt es nächste Woche mehr. Ich möchte, dass Du mal versuchst ohne Deinen Kopf zu arbeiten, lass Dich wie gesagt mal treiben. Sieh es als Experiment 😉

Bisher erschienen:

Von der Kopie zum eigenen Werk – Vorwort

Von der Kopie zum eigenen Werk – Ansehen

Von der Kopie zum eigenen Werk – Kopieren

[Quelle Titelbild: Photo by Nathan Anderson on Unsplash]

Von der Kopie zum eigenen Werk – Kopieren

Wenn Du das Werk des Künstlers beobachtet hast, dann solltest Du jetzt schon viel darüber wissen. Aber Theorie und Praxis sind ja bekanntlich zwei verschiedene Paar Schuhe… Jetzt gilt es zu testen.

Auch hier hast Du mehrere Möglichkeiten. Ich bevorzuge es, das fertige Werk sehen zu können und komplett frei zu kopieren. Hier sehe ich direkt Fehler in der Linienführung und den Proportionen. Es ist ein Lernprozess beim entstehen. Jeder Strich wird begleitet von dem, was ich aus der Beobachtung gelernt habe. Durch das freie kopieren wird das Gelernte aus der Beobachtung vertieft. Es hilft neue Formen, Linien und Ansichten zu erlernen, so dass man sie selber einmal frei anwenden kann.

Beim kopieren bemerke ich oft schon, was sich für mich gut anfühlt, und an welchen Stellen ich Probleme habe, weil meine Hand den Stift lieber anders führen will. Das ist ein wichtiger Punkt für das Verändern nächsten Freitag. Gleichzeitig erfährt man neue Wege, die man bisher in der Kalligraphie noch nicht genutzt hat. Zum Beispiel ein spezieller Schnörkel, oder ein Farbverlauf und so vieles mehr.

Selbstverständlich kannst Du das Werk auch abpausen. Manchmal hilft es, die Linienführung besser zu verstehen. Aber Du vertiefst Deine Beibachtungen nicht so sehr, weil Du beim abpausen nicht viel nachdenken musst. Ich bevorzuge das freie kopieren, eben aus dem Grund des Vertiefen des Verständnisses.

Wenn Du den Teil des Beobachten auslassen möchtest, kannst Du natürlich versuchen direkt zu kopieren, aber glaub mir, nachhaltiger ist es, wenn Du Dich mit dem Werk auseinander setzt.

Für mich ist in diesem Teil wichtig, dass ich ihn nur benutze, um mehr zu verstehen, nicht um es als Endergebnis zu benutzen. Manchmal ist es auch das Überwinden einer Herausforderung, und das darf man ruhig – mit Referenz – dere Öffentlichkeit zeigen.

Manchmal hilft es, diesesn Schritt mehrfach zu wiederholen. Erst Recht, wenn Du merkst, dass es Dich sehr herausfordert. Es kommt auch häufig vor, dass ich wieder einen Schritt zurück gehe, zurück um Beobachten. Wo sind die Unterschiede zwischen meinem Werk und dem Original? Vor allem wichtig: gefallen Dir die Unterschiede vielleicht? Oder möchtest Du diese nicht haben? Beobachte genau und mit Geduld. Wie immer… Kalligraphie gibt es nicht ohne Geduld!

Bisher erschienen:

Von der Kopie zum eigenen Werk – Vorwort

Von der Kopie zum eigenen Werk – Ansehen

[Quelle Titelbild: Christian Kaden, ‚Copying a buddhist sutra‘,  Flickr.com ]