Übe die Line of Universal Beauty

Letzte Woche ging es schon um die Theorie der Line of universal beauty. Ohne Theorie geht es nicht, aber allein reicht es nicht aus. Jetzt geht es an die Praxis. Bereit?

Prima. Als erstes habe ich ein festes weißes Blatt Papier genommen und mit einem schwarzen Stift Linien drauf gezogen. Einmal waagerecht und dann noch eine schräge Linie in einem Winkel von 55°. Diese Vorbereitung dauert zwar, aber ist wirklich effizient, vor allem, wenn Du auf weißem Papier arbeitest, wo die Linien durchscheinen. Andererseits müsste ich ja jedesmal diese Linien ziehen und am Ende wegradieren…

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Line of Universal Beauty

Die ‚Line of universal beauty‘ ist ein wichtiges Element in der Kalligraphie. So richtig erklärt wird sie nur auf wenigen Kanälen. Daher möchte ich diesen Pool vergrößern. Die Linie der universellen Schönheit wie sie auf deutsch heißt, ist schon von Leonardo da Vinci erkannt worden. Wen überrascht es? Nett zu wissen, aber es erklärt nicht, was diese Linie denn jetzt ist, und was sie ausmacht. Ganz im Allgemeinen bezeichnet diese Linie eine Wellenform, da sie dem Wasser nachempfunden ist. Eine Form, die an Bewegung und Eleganz erinnert, die Lebendigkeit ausstrahlt.

All das wollen wir ebenfalls in der Kalligraphie ausdrücken, entsprechend ist die Line of universal beauty für uns auch sehr wichtig. Jetzt wird es spannend,

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Mach Dir die Welt, wie sie Dir gefällt

Fang erstmal klein an: kreiere deinen eigenen Sonnenschein. Das macht gute Laune und ist wichtig. Wir können nicht andere dafür verantwortlich machen ob wir uns gut oder schlecht fühlen. Wir sollten unsere gute Laune nicht von einzelnen Personen abhängig machen. Menschen werden nicht immer bei Dir sein können. Es ist normal, dass einige Menschen Dich noch glücklicher machen, oder auch einfach nur Deine Laune aufhellen. Aber ganz wichtig: Du musst in der Lage sein Dich selber glücklich machen zu können. Ein bisschen ist das wie: Du musst Dich selbst lieben, damit andere Dich lieben können. Und es stimmt. Sei Du selbst, Du bist ein eigenständiger Mensch und Deine gute Laune, die kannst Du Dir immer selber aus Deinem Inneren rausholen.

Manchmal ist das schwer, das weiß ich auch, aber versuche es. Immer und immer wieder. Es ist Dein Leben, Deine Verantwortung. Keiner sonst.

Tintenhalter DIY

Besonders wenn ich mir Tinte selber anrühre, sprich mit Pigmenten arbeite, oder Gouache anrühre. Dann braucht man in der Regel ein kleines Tintenfass. Natürlich könnte ich die Fässer einfach auf den Schreibtisch stellen, aber so richtig zufrieden war ich damit noch nicht. Man schiebt sie immer hin und her, stößt dagegen, kippt sie um…. Du kennst die Problematik vielleicht. Aber im Internet gibt es bestimmt irgendwas, da war ich mir sicher. Also startete ich die erste Google Suche. Und was soll ich sagen? Ich habe erstmal nichts gefunden, was mir vorschwebte. Und dann wurde ich doch fündig, nicht perfekt, aber fündig. Wieso hab ich es dann nicht gekauft? Weil es auf den USA kommen sollte. Sprich hohe Versandkosten, lange Wartezeit etc.

Was macht eine kluge Frau also`? Richtig, sie bespricht das Problem mit ihrem Freund und zusammen gibt es die Lösung: machen wir selbst. Easy – tatsächlich.

Erstmal habe ich mir überlegt, welches Material ich möchte. Holz, am liebsten dunkel mit Struktur. Dann als nächstes wie groß sind die Tintenfässchen, die ich habe? Wie viele sollen nebeneinander, oder hintereinander? Ach immer so viele Entscheidungen.

Meine Tintenfässchen haben einen Durchmesser von 3,5 cm und eine Höhe von 3 cm. Ich habe mich dazu entschieden 5 davon in eine Reihe zu stellen. Im Baumarkt habe ich eine einfache Fußleiste besorgt und Holzfarbe. Dann ging es zu Hause schon ans Messen. Ich habe einen Abstand der Löcher von 1 cm gewählt und den Durchmesser vom Loch etwa bei 3,2 cm gehalten, damit die Fässchen leicht hinein und hinaus gehen und dennoch stabil drin stehen. Als nächstes habe ich die Leiste auf die entsprechende Länge gesägt und zwar 2 Stück. Anschließend geschliffen und dann kam die Lochkreissäge raus. Eine der zugesägten Leisten bekam dann 5 Löcher in dem entsprechenden Abstand von 1 cm. Du kannst Dir nicht vorstellen, wie froh ich war, dass das nicht schief gegangen ist….

Dann haben wir die beiden Leisten aufeinander geklebt, und ab ging es an die Feinarbeit: schmirgeln und schmirgeln.

   

Am Schluss kam noch meine Lieblingsarbeit: das Streichen. Ich habe ein wunderschönes Orange-braun gefunden und nach 2-maligen Streichen war die Sättigung für mich genau richtig. Und die Tintenfässchen passen perfekt hinein 🙂

Klar, das war mehr Arbeit als es zu kaufen und ob es wirklich billiger war, würde ich nicht unterschreiben. Aber jetzt habe ich genau das, was ich haben wollte. Zu kaufen gab es das nur aus Plastik und Holz hat doch eine viel bessere Atmosphäre. Davon abgesehen, hat die Arbeit Spaß gemacht. Ich habe mit neuem Werkzeug gearbeitet und die Entstehung meines eigenen Tintenfasshalters beobachtet.

Willst Du so einen auch machen? Ich kann es Dir nur empfehlen.

   

Was schreiben wir heute noch?

Die Digitalisierung der Arbeitswelt lässt natürlich wenig Raum für die Tätigkeit Schreiben mit der Hand. Briefe sind durch E-Mails ersetzt, Protokolle werden direkt in Worddokumenten festgehalten, unsere Stundenabrechnungen werden digital erfasst… und so viel mehr. Aber wann Nutzen wir im Alltag eigentlich bevorzugt noch die gute alte Handschrift? Ich lasse die Schulkinder jetzt mal außen vor, da dort in den meisten Fällen die Handschrift nach wie vor gefordert wird.

Im Alltag nutzen tatsächlich viele Menschen ihre Handschrift für Notizen, insbesondere für Merkzettel. (mehr …)

Deine Geschichte gehört zu Dir

Jeder von uns ist einzigartig und sollte entsprechend seine eigene Geschichte schreiben. Sei Du selbst, auch wenn es schwer ist. Jemanden zu imitieren ist nicht das richtige, aber es ist vollkommen in Ordnung, sich andere zum Vorbild zu nehmen und versuchen sich zu verbessern und zu lernen.

Momentan lerne ich Dinge gelassener zu nehmen und vor allem in stressigen Situationen die Ruhe zu bewahren. In meinem Fall heißt das, die Emotionalität zu reduzieren und die Rationalität zu erhöhen. Das ist nicht leicht, aber für mich bestimmt besser. Auch dieser Prozess gehört nun zu meiner Geschichte, zu mir.

Hab einen schönen Tag!