Stifte Teil I – der Bleistift

Zum schreiben gehören Stifte, da man in der Grundschule mit dem Bleistift beginnt und Bleistifte für viele verschiedene Bereiche eingesetzt werden, berichte ich heute davon. Wie ein Bleistift aussieht weiß jeder, eine meist sechseckige Form aus Holz in deren Mitte eine graue Mine liegt. Diese Mine besteht aus einem Gemisch aus Ton und Graphit, je höher der Graphitanteil (20 bis 90%), desto weicher der Bleistift und je mehr Ton, desto härter im Umkehrschluss. Die Härtegrade werden neben dem höheren Tonanteil noch durch die Dauer der Brennhitze und Brennzeit definiert. Diese Unterschiede werden besonders bei Künstlern oder denen, die es werden möchten genutzt, da man wunderbare Schattierungen machen kann… (mehr …)

Mein neuer Online Füller

Tadaaa… mein neuer Füller ist da! Ich bin absolut begeistert, ist die Farbe nicht der Knaller? Der Füller ist von Online Marke Vision in Juicy green. Bei der Bestellung war die Gravur inklusive und da die Farbe so perfekt zu dem Unternehmen passt, indem ich tätig bin, habe ich mich für den Markennamen salvea entschieden. Es sieht super aus, oder? Ich habe 24,99 € gezahlt, also preislich schon mal eine echte Konkurrenz zum LAMY Safari, der bei knappen 20,-€ liegt. Der Online Füller hat wie ich finde ein sehr schlankes und elegantes Design, was mir persönlich sehr gut gefällt. Die Kappe des Füllers kann man als Verlängerung hinten drauf stecken, wo sie auch gut fest hält. Der Füllers ist insgesamt etwas schwerer als der Safari, aber wenn man die Kappe hinten draufsteckt, hat der Füller kein Übergewicht nach hinten, was beim Safari eher der Fall ist. Er ist also gut ausbalanciert. Die Feder ist bei mir eine EF Feder, mit meiner kleinen und schmalen Schrift bekomme ich mit der M Feder immer Probleme. Die Feder zu tauschen war sehr einfach, man tauscht hier die Feder mit Tintenleitermodul. Allerdings bekommt man die Federn nicht in Geschäften – zumindest nicht bei mir in der Umgebung – sondern muss sie bei Online direkt bestellen. Was mir sehr gut gefällt, ist dass der Griff rund ist und nicht diese angeblich schreibvereinfachende Eckform hat. Die runde Form liegt bei mir einfach besser in der Hand. Die Feder selbst ist fein genug für mich, aber weniger fein als die Pelikan EF Feder – nein, die Federstärke ist nicht überall exakt gleich, auch wenn man Euch dies in Geschäften weismachen will, probiert es aus!

Oh, und dann habe ich noch diese Tinte gefunden, die mit ihrem grün absolut perfekt zum Füller passt. Es ist die Diamine Tinte Jade green. Es macht ja so Spaß damit zu schreiben 😀 Selbst beim schreiben mit der EF Feder bekommt man einen Schatten-Effekt, also dass die Tinte mal dunkler und heller ist. Ein Traum 🙂

Meine neue Bibel :)

Mein neues Buch ist da, yay 😀 Da muss ich Euch doch gleich berichten. Es handelt sich um die ‚Enzyklopädie Kalligraphie‘ von David Harris, leider ist es vergriffen, aber man bekommt es noch über Ebay und andere Anbieter, preislich liegt es bei um die 30,-€ – hoffentlich lohnt es sich. Das Cover ist echt hübsch, die Farben vermitteln in Kombination mit den Buchstaben und den Verzierungen den Eindruck, dass es altes Wissen beinhaltet. Jedenfalls geht es mir so, wie ist es mit Euch? Die gotischen Buchstaben des Covers sind übrigens aus dem Jahr 1400 nach Christus entstanden und wurden vorwiegend im Buchdruck verwendet. Heute nennt man diese Schrift Fraktur und beliebt ist sie wohl noch immer…

Aber okay, ein kurzer Überblick noch vom Inhalt: (mehr …)

Schrift – wie alles begann

Also schreiben lernt man in der Schule, das ist ja mal klar, das war doch schon immer so, oder? Seid ehrlich, habt ihr schon mal darüber nachgedacht? Wann die Schrift entstanden ist? Wie hat sie mal ausgesehen? Ich habe es in den letzten Wochen intensiv getan und es ist interessant – das sage ich als absolute Niete in Geschichte, es ist spannend.

Die Geschichte der Schrift reicht weit zurück, das hätte ich nicht gedacht, auch wenn mir nie bewusst war, dass auch sie irgendwann erfunden werden musste. Verückt. Die ersten Funde stammen aus dem Jahr 6600 vor Christus aus Henan – eine Provinz in der Volksrepublik China. Allerdings sind die Hinweise rudimentär, so dass nicht sicher belegt werden kann, ob es sich um eine wirkliche Schrift handelt. Aber um 4000 vor Christus wird es ernst: Schriftsysteme sind entwickelt worden, insbesondere in Mesopotamien und Ägypten.   Im Wesentlichen wurde die Schrift entwickelt, um Besitztümer aufzeichnen zu können und eine anständige Buchführung zu erhalten. Ist es nicht interessant, dass die Buchführung, über die alle schimpfen der Ausgangspunkt für die Entwicklung der Schrift war?? (mehr …)

Wie die Schrift mich packte…

Schreiben fand ich schon immer toll, nur nicht wenn ich selbst geschrieben habe 🙁 Tja, so war das, ich habe versucht schön zu schreiben, aber hatte wenig Erfolg. In der 6. Klasse war es glaube ich, da hatte ich genug und habe mich ernsthaft damit befasst es zu ändern. Ich habe mich umgeschaut, wie meine Freundinnen und Freunde geschrieben haben – auch wenn die Jungs dazu oft eher unbrauchbarer waren 😉 und habe mit Schriftarten und Buchstaben herumexperimentiert, bis ich meine Schrift gefunden habe. Ich glaube die Lehrer waren in der Zeit echt verzweifelt, wenn sie meine Arbeiten lesen mussten, denn ich habe auch da geübt. Es hat gedauert, bis ich meine Schrift soweit verinnerlicht hatte, dass sie für mich normal war. Und was soll ich sagen, ich bin noch heute ganz zufrieden. Dann war erst mal Ruhe…

… bis neulich, als mein Freund mit einem ähnlichen Anliegen kam und mir einiges über Schrift erzählte, da hat es mich wieder gepackt! Aber dieses mal will ich mehr, mein Ziel ist die Kalligraphie. Das sieht immer so hübsch aus, in alten Büchern, wo der Anfangsbuchstabe eher eine Verzierung, ein Bild ist, auf Einladungs- oder Menukarten. Als praktisch veranlagter Mensch beginne ich meist auch sofort praktisch. Aber jetzt möchte ich die Sache mal anders angehen, vielleicht auch vernünftiger, denn ohne Theorie gelingt die Praxis auch nicht gut. (mehr …)

von Camdiluv auf flickr.com

Erster Eintrag

Ich bin Maike von Nobile und freue mich darauf, Euch meinen ersten Blog vorzustellen. Einen Blog wollte ich schon immer mal schreiben, aber mit welchem Thema? Was interessiert Euch wohl und woran liegt mir was? Schwierige Fragen, die mich lange beschäftigt haben – und auch nachts nicht schlafen ließen. Also habe ich mich erstmal damit befasst, wie man so einen Blog beginnt, was man tun – und vor allem nicht tun sollte. Unter anderem habe ich auf der BlogKiste im Beitrag Bloggen für Anfänger viel wissenswertes gefunden – Danke nochmal! Besonders wichtig ist natürlich das Thema… am besten fokussiert man sich auf einen Bereich heißt es. Aber jetzt mal ehrlich: ich bin eine Frau, da ist das mit dem Entscheidungen treffen so eine Sache…

Da ich beschlossen habe Kalligraphie zu lernen, habe ich begonnen mich mit Handschriften zu beschäftigen: die Geschichte und Entwicklung der Schrift, Schriftarten, Kalligraphieformen und mehr. Klar, das ist es habe ich zuerst gedacht, das wird mein Thema. Aber so ein Blog spiegelt ja eigentlich auch meine Persönlichkeit wieder und da braucht es noch was mehr…

Wir alle haben unseren täglichen Rhythmus, oft klar definiert durch Schule, Ausbildung, Uni und / oder Arbeit. Dazu kommen noch Familie, Freunde, Hobbies und Interessen, für die man ja ebenfalls Zeit finden möchte. Das kann schon mal in Stress ausarten, entsprechend ist die Laune auf (unter manchmal unter) dem Nullpunkt, die Müdigkeit erhöht und das Lächeln reduziert. Aber auch im Alltag erleben wir viele sonnige Momente, die leider durch den Stress, die schlechte Laune überschattet werden. Das möchte ich gerne verändern!

Also wird es sich hier neben Wissensnuggets aus Schrift und Kalligraphie auch um andere Beiträge drehen, die den Alltag sonniger machen. Dazu gehören für mich unter anderem Schokolade – klar, ich bin ja eine Frau, Kekse und andere leckere Sachen, Beobachtung von Menschen, Ideen zum ausprobieren und vieles mehr.

Ich hoffe Ihr habt genauso viel Spaß jeden Freitag meinen Blog zu lesen, wie ich beim schreiben und hinterlasst mir viele Kommentare mit weiteren Anregungen 🙂

Auf geht’s, und denkt daran: Lächeln nicht vergessen!

[Quelle Bild: Flickr.com Camdiluv]