FAQs zu Pearl Ex Powder Pigmente

Ich habe mal ein paar typische Fragen zu den Farbpigmenten Pearl Ex von Jacquard herausgesucht.

Wie ist das Mischungsverhältnis?

4 Teile Farbpigment, 4 Teile Wasser, 1 Teil Gummi Arabicum

Wofür braucht man Gummi Arabicum?

Als Bindemittel für die Farbpigmente mit dem Wasser und mit dem Papier. Sonst trocknen die Farben nicht auf dem Papier. Darüber hinaus kann es den Fluss der Farbflüssigkeit verbessern.

Wie merke ich, ob ich genug Gummi Arabicum verwendet habe?

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Pearl Ex Powder Pigments Zubereiten

Die Pearl Ex Powder Pigmente gibt es in der Kalligraphiewelt häufig zu sehen. Allerdings sehen wir sie in den Videos auf Instagram meistens als Flüssigkeit, nicht als Farbpigmente. Ja, sehr feines Pulver, oft hat es eine wirklich leuchtende Farbe und glitzert. Für die Kalligraphie in dieser Form allerdings unbrauchbar. Zuerst muss man diese Farbpigmente verflüssigen. Wie das genau geht, möchte ich Dir heute zeigen.

Zuerst benötigst Du folgendes: (mehr …)

Jacquard Pearl Ex Powder Pigments

Kennst Du diese schon? Die bunten Farbpigmente, die wie loses Lidschattenpulver aussehen? Sie sind großartig in der Kalligraphie. Sie sind sehr leuchtintensiv und haben einen Glitzeranteil dabei. Das Finish der Farben ist metallisch, also mega glänzend und kräftig. Sie sind etwas erhabener auf dem Papier als die Finetec Farben, und in der Farbintensität sogar noch etwas stärker. Sie lassen sich mit einer Spitzfeder wunderbar ausarbeiten, aber sie dürfen auf keinen Fall in einen Füllfederhalter gefüllt werden. Ernsthaft, sie werden den Füller nur verstopfen.

Die Pearl Ex Powder Pigment Reihe ist von Jacquard und über amazon erhältlich. (mehr …)

Das Papier und Dich richtig positionieren

Seit letzter Woche Freitag hast Du Dich hoffentlich intensiv mit Deiner eigenen Körperhaltung auseinandergesetzt. Diese setzte ich in diesem Teil voraus, wenn Du es letzte Woche verpasst hast, dann schau jetzt hier noch schnell nach.

Es gibt 3 Dinge zu positionieren bevor Du mit der Kalligraphie loslegen kannst: Das Papier, den Tisch und Dich. Der Tisch ist meistens der stabilste Gegenstand, so dass Du wohl Dich und das Papier an Hand des Tisches ausrichtest. Es geht mir hier nicht darum Dich in eine spezielle Position hineinzudrücken, sondern ich möchte Dir Möglichkeiten an die Hand geben, mit denen Du Deine perfekte Position finden kannst. Die Mitte Deines Papiers, wenn Du im Bereich englische Schreibschrift oder Copperplate unterwegs bist, die mittigste Schräglinie, ist Deine Achse. An dieser Achse orientierst Du Dich. Dein Brustbein sollte immer in einer verlängerten Linie deiner Achse sein. Dein Oberkörper ist entsprechend in einem 90° Winkel zur Achse ausgerichtet. Legst Du also Dein Papier schräg, dann solltest Du auch Dich und Deinen Stuhl schräg ausrichten.

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Haltung – der erste Schritt zur Kalligraphie

Die richtige Haltung ist in allen Lebenslagen enorm wichtig, um unseren Rücken zu schützen. In der Kalligraphie ist sie ebenfalls wichtig, aber hier ist sie der erste Schritt, um gut kalligraphieren zu können. Bevor Du jetzt also die Feder zur Hand nehmen willst, solltest Du Deine Sitzhaltung kontrollieren.

Am besten fängst Du an, indem Du kontrollierst, wo Du auf der Stuhlfläche sitzt. Du solltest entweder in der Mitte oder besser noch im vorderen Drittel der Stuhlfläche sitzen. Das ist wichtig, damit Dein Becken eine freie Beweglichkeit hat und Du nicht direkt an der Rückenlehne sitzt. Denn sitzt Du ganz hinten, lehnst Du Dich automatisch an, Dein Becken kippt nach hinten, Dein Gesäß rutscht nach vorne und schon sitzt Du in der perfekten Lümmelposition. Aber Kalligraphie ist nichts zum herumlümmmeln.

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Wie viel Druck kann eine Feder aushalten?

Gerade mit der Spitzfeder ist der Druck enorm wichtig, um das Spiel der dünnen und dicken Linien hinzubekommen. Die Feder sieht allerdings so filigran aus, dass man fürchtet sie kaputt zu machen, wenn man zu viel Druck ausübt. Natürlich gehen Federn mal kaputt. Manchmal auch weil man zu viel Druck ausgeübt hat, aber meistens eher durch die häufige Benutzung.

Das Gefühl dafür musst Du selbst entwickeln und es kommt mit der Zeit. Am Anfang kannst Du mit wenig Druck arbeiten und dann immer etwas mehr Druck geben, bis Du das Gefühl hast, dass es reicht. Vielleicht gehst Du noch ein Stückchen weiter. Trau Dich, die Feder ist robust und hält mehr aus als Du denkst. Wenn Du es langsam angehst, hast Du viel mehr Kontrolle darüber.

Außerdem helfen Dir folgende Tipps:

  1. Der Druck wird nur bei Down Strokes, also Strichen, die nach unten gezogen werden erhöht. Ein Strich nach oben ist entsprechend niemals mit Druck!
  2. Der Druck kann langsam zunehmend und wieder abnehmend sein.
  3. Der Druck kann konstant bei einem Down Stroke sein und somit relativ abrupt beginnen und enden.
  4. Übe erst, bevor Du Dich an 3. machst.

Spiele mit Deiner Feder, damit Du langsam das Vertrauen zu Deiner Feder aufbaust. Das solltest Du mit jeder neuen Feder machen, denn jede Feder verhält sich vielleicht ein wenig anders. Bekomme ein Gefühl für die Feder und dann kannst Du ohne große Bruchgefahr schreiben.

Bye, bye summer

Und da geht er wieder dahin… der Sommer ist fast vorbei. Macht Dich das traurig? Mich tatsächlich nicht. Am Anfang ist es immer toll, wenn er da ist, aber wenn der Herbst kommt, freue ich mich erstmal darauf. Bis ich mich auf den Winter freue und dann wieder auf den Frühling…. Ja, ich bin ein wenig verrrückt.

Könntest Du ohne die 4 Jahreszeiten leben? Also leben ja, aber vermissen würde ich sie….

Kalligraphie Magazin

Yaaaay, endlich kann ich Dir ein wunderbares Magazin empfehlen, in der es rund um die Themen Kalligraphie, Handlettering und Lettering geht. Kalligrafie aktuell. In diesem Heft schreiben verschiedene Künstler Beiträge, die mega interessant sind. Unter anderem schreibt die großartige Elke Wunsch, deren Schreibtisch Du ja schon kennst  für dieses Heft.:)

Johann Mayerhofer bringt die Zeitschrift raus. Sie umfasst 60 Seiten voller Artikel und Werke. Es ist eine große Inspiration und man bekommt noch mehr Input von anderen Künstlern. Zum Beispiel wird aus dem Alltag der Kalligraphen berichtet, wie sie an ihre Werke herangehen, welche Werkzeuge sie benutzen und über ihre Gedanken.

Das Heft kommt nicht jeden Monat heraus, aber so wird die Einzigartigkeit weiter unterstützt und ich freue mich jetzt schon wahnsinnig auf die nächste Ausgabe. Die Kosten liegen bei 9,40€ pro Heft, im Abonnement gibt es das Heft etwas günstiger. Die Seiten sind dick und hochwertig, so dass Werke und Artikel auch gut rauskommen. Des Weiteren verknickt die Ausgabe nicht so schnell und kann lange in so schöner Form erhalten bleiben. Es gibt einen kleinen Grundkurs in Kalligraphie zu Einstimmungsübungen, einen Abriss von Kursen und Seminaren deutschlandweit und auch über Kalligraphieausstellungen.  Genau so werden die unternehmerische Seite der Kalligraphie durch Interviews gezeigt. Natürlich gibt es auch einen kreativen Teil sowie aktuelle Neuigkeiten aus der Kalligraphie.

Einen Eindruck per Bild kann ich Dir nicht leider nicht geben, da ich keine Bildrechte habe und sie nicht einfach öffentlich machen möchte. Aber Du kannst bei Facebook bei Elke Wunsch vorbeischauen. Als Autorin stellte sie am 28.7.2017 das Magazin mit ein paar Bildern vor und brachte mich damit dazu, direkt ein Abo zu bestellen 🙂 Danke dafür noch mal an dieser Stelle Elke :*…

Wenn Du ebenfalls Teil dieser Welt werden willst, oder noch mehr Künstler und ihre Denkweisen kennen lernen willst, dann schau doch mal bei Kalligrafie aktuell vorbei und lass ein Abo da.